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25.8.05

Dissertation/MOM: Anforderungen an eine Dissertation

Laut Leitfaden für Promovierende (Seite 14, rechts) soll eine Dissertation (d.h. nicht das Exposee) unter anderen diese Anforderung erfüllen:
[Die Dissertation] muss in angemessener Weise eine theoretische Aufbereitung der wissenschaftlichen Fragestellung enthalten. Dies wird in der Regel in Form einer Diskussion verschiedener Theorieansätze erfolgen.
Gesetzt den Fall, das Thema lautet Repräsentation von Wissen/Inhalten, dann kann ich aufführen: Diesen Ansatz verfolgen herkömmliche Begriffssysteme, jenen Ansatz verfolgt die Linguistik, den dort drüben verfolgt das Semantic Web ... usf. D.h. ich liste alle Ansätze, die ich betrachtet und bereits verworfen habe, auf und begründe, weswegen ich die jeweiligen Ansätze verworfen habe. – Evtl. lässt sich sogar über den "Modus" <Begründen> hinausgehen und stattdessen sogar nachvollziehbar//unmittelbar einleuchtend demonstrieren, weswegen ich den jeweiligen Ansatz verworfen habe.

Meine Begründungen sollten stichhaltig sein.<<



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15.1.05

—> Aufgabenliste

[Bezug:] Aus den bisherigen Überlegungen ergeben sich bereits einige Aufgaben:
  • Arbeitsamt, Studienberatung und/oder ähnliches zu Rate ziehen, ob neben den bereits zusammengetragenen Wegen weitere Möglichkeiten bestehen, eine wissenschaftliche Arbeit zu meinem Thema zu veröffentlichen möglich ist
  • Klären: Welche Aufbaustudiengänge decken diese Wissensbereiche Neurologie, Künstliche Intelligenz, Kompressionsalgorithmen, Teilbereiche der Mathematik ab? (Quelle)
  • Klären: An welchen dieser Aufbaustudiengänge kann ich mit meiner bisherigen Qualifikation überhaupt teilnehmen? (Quelle)
  • Klären: Welche dieser Studiengänge bieten die Möglichkeit, einen höheren akademischen Grad zu erreichen, für den auch eine wissenschaftliche Arbeit veröffentlicht werden muss/kann? (Quelle)
  • Im Auge behalten, ob einer dieser Studiengänge Möglichkeiten – oder gar Unterstützung – darin bietet, bereits während des Studiums wissenschaftliche Arbeiten zu veröffentlichen. (Quelle)
  • In Erfahrung bringen, was ein "Doktorandenstudium" ist. (Quelle)
  • Mich in meinem Bekanntenkreis umgucken .. umhören, ob es dort wissenschaftliche Fachleute für o.g'e Fachbereiche gibt.
  • Ansuchen: Welche Koriphäen gibt es in den o.g'en Bereichen? (Quelle)
  • Welche Hochschulen .. Forschungseinrichtungen gibt es, die o.g'es Feld abdecken (also vermutlich über Kräfte verfügen, die sich auf mehr als einem seiner Teilbereiche auskennen, d.h. einen "Klub von Professoren" bergen könnten, die insgesamt das benötigte Feld überschauen (könnten))? (Quelle)
  • Wer vergibt Forschungsaufträge? Wie erfolgt dieses Vergeben? Welche Webseiten geben bspw. bei europäischen Forschungsministerien Auskunft über die Vergabepraxis? Welche Webseiten über bisher erfolgte Vergaben: wann diese erfolgt sind und an wen? (Quelle)
  • Ermitteln: alle Hochschulen/Studiengänge, hochwahrscheinlich Brauchbares ausfiltern (Quelle) – private/militärische Hochschulen nicht übersehen!
  • Ermitteln: deutsch- oder englischsprachige Studiengänge in friedlichen, nicht paranoid-überwachten Gegenden weltweit, hochwahrscheinlich Brauchbares ausfiltern (Quelle)
  • Ermitteln: inländische Stipendien(-Vergeber), ausländische Stipendien ermitteln, die an Deutsche vergeben werden; hochwahrscheinlich Brauchbares ausfiltern (Quelle)
  • Ermitteln: In der Freien Software Engagierte, die mir Auskunft zu diesen Fragen geben können oder Hinweise auf andere Personen, die mir diese Fragen beantworten könnten: Welche Institutionen stellen ihre Ergebnisse unter eine Lizenz, die den freien Zugang zu ihren Ergebnissen erhält, z.B. unter die GPL, FDL oder Creative Commons (CC)? Unter welche Lizenzen stellen sie ihre Ergebnisse konkret? (Quelle)
 

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14.1.05

weitere Mglk., das Werk umzusetzen

[Bezug:] Weitere Möglichkeit dafür, eine wissenschaftliche Arbeit zu schreiben über Möglichkeiten, Wissen abzubilden und mittels dieses Wissens Gegenstände zu erkennen, bestünde darin das Werk privat zu entwickeln, unabhängig von einer Institution, evtl. mit Freunden zusammen. – Doch, dergleichen privat durchzuführen, birgt immer die Gefahr, dass die Arbeit daran durch dringlichere Aufgaben in den Hintergrund gedrängt wird .. in Vergessenheit gerät. Dazu kommt, dass, entweder in die Wissenschaft oder in die Industrie zu gehen, mich des Problems entledigt, für einen Broterwerb zu sorgen: Die Arbeit an dem Werk soll diesen Broterwerb implizieren.



[lokal referenziert von: ./. ]

13.1.05

wissenschaftliche Laufbahn / Betätigung in der Industrie

[Bezug:] Offensichtlich im Hinblick auf eine wissenschaftliche Laufbahn erscheinen mir folgende Möglichkeiten:
  1. ein Aufbaustudium
  2. eine Erweiterung meiner Kenntnisse, um daran anschließend eine wissenschaftliche Arbeit zu erledigen, um einen höheren akademischen Grad zu erreichen
  3. eine wissenschaftliche Arbeit erledigen, um einen höheren akademischen Grad zu erreichen – jedoch ohne vorherige Erweiterung meiner Kenntnisse. D.h.: Die Kenntnisse müsste ich während meiner selbständigen Vorarbeiten für die Arbeit erwerben
Im Hinblick auf eine Betätigung in der Industrie sehe ich folgende Möglichkeiten:
  1. Arbeit an einer öffentlichen Forschungseinrichtung, BRD
  2. Arbeit an einer öffentlichen Entwicklungseinrichtung, BRD
  3. Arbeit an einer öffentlichen Forschungseinrichtung, Ausland
  4. Arbeit an einer öffentlichen Entwicklungseinrichtung, Ausland
  5. Arbeit an einer privatwirtschaftlichen Forschungseinrichtung, In- oder Ausland
  6. Arbeit an einer privatwirtschaftlichen Entwicklungseinrichtung, In- oder Ausland

Gibt es noch weitere Möglichkeiten? —> In dieser Frage könnte mir das Arbeitsamt weiterhelfen.<<



[lokal referenziert von: Möglichkeiten zu einem Aufbaustudium -+- Gespräch mit Stefan -+- Aufgabenliste]

12.1.05

Zielsetzung

Zielsetzung: Mein Ziel ist, wissenschaftlich zu arbeiten. Während meines Studiums habe ich eine Art Gedächtnis modelliert. Das zugrundeliegende Modell ist dazu in der Lage, kognitive Prozesse zu erklären und vorherzusagen. Gleichzeitig lässt sich abschätzen, dass eine entsprechende Implementierung dazu in der Lage sein sollte, generische Inhalte zu erkennen. Insofern bietet es sich z.B. dazu an, Bookmarks davon verwalten zu lassen oder Musiksammlungen oder auch das Web selbst.

In das Modell spielen verschiedene Disziplinen hinein. Primär sind dies Informationswissenschaft mit ihrer Kapazität auf dem Gebiet der Begriffssysteme, Neurologie, Verhaltensforschung. Künstliche Intelligenz spielt eine Rolle, wenn ich auch einen Ansatz wähle, der von den dort üblichen Ansätzen deutlich abweicht.

Ich habe Informationswirtschaft studiert. In meiner Fachhochschule bestand keine Möglichkeit, eine Diplomarbeit zu oben vorgestelltem Thema zu schreiben.


Ich will eine wissenschaftliche Arbeit zu diesem Thema schreiben. Mir kommt es auf zweierlei an: a) Die aus dieser Arbeit resultierenden Möglichkeiten sollen frei zugänglich, d.h. in Freier Software implementierbar sein. Ich will nicht, dass, meine Arbeit zu nutzen, wenigen vorbehalten bleibt, sondern allen offensteht. b) Die Arbeit soll mit meinem Namen verbunden sein. Ich fände schade, wenn ein anderer sich mit meinen Federn schmücken würde.

Bisher sehe ich zwei grundsätzliche Möglichkeiten, dies zu erreichen:
  1. Ich schlage eine akademische Laufbahn an einer Hochschule ein
  2. Ich gehe in die Industrie

In Bezug auf die akademische Laufbahn sehe ich derzeit folgende Möglichkeiten: Ich finde einen Weg, unmittelbar ans Diplom einen höheren akademischen Grad anzuschließen und dafür/dabei eine wissenschaftliche Arbeit zu verfassen, etwas eine Doktorarbeit. Ganz unmöglich ist dies nicht: Manch ein von der Fachhochschule an die Universität gewechselter Professor sucht Doktoranden, nimmt dafür auch gerne Absolventen von seiner vorherigen Fachhochschule.

Dabei bleibt jedoch die Schwierigkeit bestehen, dass ich in den in die Arbeit hineinspielenden Bereichen Neurologie und Künstliche Intelligenz über wenig Fachhintergrundwissen verfüge – eben nur das, was ich zum Entwickeln meines Modells benötigt habe, aber kein dieses Wissen umgebendes Kontextwissen. Auch mein Wissen bezüglich Kompressionsalgorithmen hält sich arg in Grenzen. Sinnvoll wäre also, ein Upgrade dazwischenzuschieben, das mir hier die nötigen Fachkenntnisse liefert.

Oder ich arbeite mit jemandem zusammen, der in diesen Bereichen die nötigen Fachkenntnisse mitbringt. Wobei mir diese Aussicht nicht sehr gefällt, schließlich habe ich bereits den – meines Erachtens – größten Teil der Arbeit geleistet.

Das nötige Fachhintergrundwissen ließe sich erwerben durch entweder ein Studium oder durch praktische Arbeit, die mir die erforderlichen Kenntnisse vermittelt. – Das führt zu der Frage, ob aus Praxistätigkeit erworbene Kenntnis für eine wissenschaftliche Arbeit a) als hinreichend angesehen wird und b) tatsächlich hinreichend ist. Alternativ zu praktischer Tätigkeit und Studium käme noch eine Art gezielter Förderung/Schulung in Frage. Wobei wiederum die Frage bestünde, ob das daraus erhaltene Wissen für eine oben benannte Arbeit genügen würde. Sowie: Genügen die Zeugnisse, die ich anschließend vorweisen kann, um eine wissenschaftliche Arbeit zu beginnen, um a) mein Thema zu bearbeiten, b) dadurch den angestrebten höheren akademischen Grad zu erreichen?

Mit einem Studium verbunden wären – zumindest im Inland – fast zwingend: Studiengebühren. Diese könnte ich gegenwärtig aus dem Stand nicht aufbringen. Dazu kämen noch die Kosten für den Lebensunterhalt während des Studiums. Bereits während des bisherigen Studiums habe ich mehr als einmal festgestellt, wie sehr mich Erwerbsarbeit davon abhält, die Forschung an meinem Thema voranzutreiben.

Daher böte sich an, in die Industrie zu gehen. Das könnte jedoch dazu führen, dass a) die Arbeit nicht mehr der Allgemeinheit zugänglich wäre, etwa dadurch, dass sie propietär implementiert und mit Softwarepatent gegen ein Nachbauen durch die Freie-Software-Gemeinschaft geschützt wäre. Somit wäre die Arbeit der Allgemeinheit nachhaltig entzogen. Ferner befürchte ich die Gefahr, dass eine solche Tätigkeit in der und für Industrie dazu führen könnte, dass die Arbeit zudem mit einem anderen Namen verbunden werden könnte als mit meinem. Etwa dem des Unternehmens. Also wäre nichts gewonnen. Außer, dass wenige Leute wüssten, dass ich die Arbeit geleistet hätte, dass ich sie geleistet hätte, und dass ich für die Zeit, während der ich mich mit ihr beschäftigt hätte, finanziell abgesichert gewesen wäre.<<



[lokal referenziert von: wissenschaftliche Laufbahn / Betätigung in der Industrie -+- Möglichkeiten zu einem Aufbaustudium -+- Gespräch mit Stefan -+- Recherche-Ansätze -+- weitere Mglk., das Werk umzusetzen -+- Aufgabenliste]